Sappho, Lieder IV
φαίνεταί μοι κῆνος ἴσος θέοισιν
ἔμμεν’ ὤνηρ, ὄττις ἐνάντιός τοι
ἰσδάνει καὶ πλάσιον ἆδυ φωνεί-
σας ὐπακούει
καὶ γελαίσας ἰμέροεν, τό μ’ ἦ μὰν
καρδίαν ἐν στήθεσιν ἐπτόαισεν·
ὠς γὰρ ἔς σ’ ἴδω βρόχε’, ὤς με φώναί-
σ’ οὐδ’ ἒν ἔτ’ εἴκει,
ἀλλά κὰμ μὲν γλῶσσα †ἔαγε†, λέπτον
δ’ αὔτικα χρῷ πῦρ ὐπαδεδρόμηκεν,
ὀππάτεσσι δ’ οὐδ’ ἒν ὄρημμ’, ἐπιρρόμ-
βεισι δ’ ἄκουαι,
κὰδ’ δέ ἴδρως κακχέεται, τρόμος δὲ
παῖσαν ἄγρει, χλωροτέρα δὲ ποίας
ἔμμι, τεθνάκην δ’ ὀλίγω ‘πιδεύης
φαίνομ’ ἔμ’ αὔτᾳ.
Abglanz des Göttlichen strahlt mir aus der
Mann, der ins Angesicht blickend dir gegen-
übersitzt. Süß strömt deiner Stimme Hauch ins
Ohr ihm und deines
Lachens Liebreiz. Mir aber rast das Herz in-
mitten der Brust, schau ich auf dich, ein Wimpern-
schlag nur – und meiner Stimme Spannung
lahmt und erschlafft.
Trocken will die Zunge mir stocken, und die
Blumen-Haut durchschauert ein Feuerregen,
schwarz wird mir vor Augen, und Brausen füllt so
dumpf mir die Ohren.
Tropfen rinnen mir von der Stirn. Ich bin nur
Zittern, wie die fahl und vertrocknet sind, die
Gräser. Mich bedünkt es, ich weilte schon im
Reiche der Schatten.
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